Franz Weinzettl

Auf halber Höhe
Mit zwei Briefen von Peter Handke


»Formvollendet, ohne literarisches Durchpausen«, nennt Peter Handke die meisterhafte Erzählung von Franz Weinzettls.
Weinzettl zeichnet darin nach, was viele erlebten, die ein paar Jahre ihres Lebens auf Hochschulen verbracht haben: eingesponnen sein in sich selbst, Kontaktverlust zu nahe stehenden Menschen und immer wieder Zweifel am Sinn dessen, was man sich anstudiert hat. Allmählich erst findet Wagner, der Held der Erzählung, zu Offenheit und Vertrauen zurück und vermag so der unglücklichen Liebesgeschichte mit sich selbst ein Ende zu setzen. Mit neuer Kraft des Erfindens und Empfindens gelingen ihm die ruhigen Blicke auf die Natur, die Landschaft seiner Herkunft, die Mutter, und er erfährt eine Art zweiter Kindheit – es ist zugleich ein Nachholen und ein Neubeginn, ein neuer Durchbruch zum Leben. Ein sanftes Buch. Ein Buch vom Erwachsenwerden, vom wachsenden Selbstvertrauen.

Die Kritik hat Franz Weinzettls 1983 erstmals erschienene Debüterzählung als neue Art des Bildungsromans gefeiert, als »zarte, scheue Entwicklungsgeschichte, deren Verhaltenheit sogar den Gestus der Sprache prägt« (Kleine Zeitung). »Ein ehrliches Buch, und wichtiger noch: ein glänzend geschriebenes.« (Basler Zeitung)

Franz Weinzettl, geb. 1955 in Feldbach, lebt als Schriftsteller und Psychotherapeut in Graz. In der Edition Korrespondenzen erschienen: Das Glück zwischendurch (2001), Der Jahreskreis der Anna Neuherz (überarbeitete Neuausgabe 2004), Zwischen Nacht und Tag (1996, Übernahem aus dem Residenzverlag) und 2007 Abseits, auf den Gleisen.




Franz Weinzettl, Auf halber Höhe. Erzählung
Mit zwei Briefen von Peter Handke
128 Seiten, broschiert, fadengeheftet
ISBN 3-902113-26-X     € 15,– / sfr 26,–

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