Maruša Krese

Selbst das Testament ging verloren
Aus dem Slowenischen von Klaus Detlef Olof


»Die Lyrik der slowenischen Dichterin Maruša Krese ist liedhaft. Sie spricht von Mutterschaft und Krieg, von Alltag und Vergeblichkeit, von Heimatverlust und Kindern. Sie kennt den Litaneienton und das Lamento, trockenen Humor und weise Gelassenheit. Sie singt, auch wenn sie weint, sie verwandelt Not in murmelnden Klang. Als hörten wir uralte Weisen, die sich als heutig-frisch entpuppen.« (Ilma Rakusa)

Der neue Gedichtband von Maruša Krese – als zweisprachige Originalausgabe in der Edition Korrespondenzen vorgelegt – erzählt in stimmigen Bildern vom Ungeheuerlichen, ohne es reduzierend zu benennen. Es sind poetische Stenogramme von einem posttraumatischen Leben, durch die bei allem Schmerz und Verzweiflung auch die errungene Fähigkeit zum Glück sanft hindurchblitzt. Selbst das Testament ging verloren ist ein Abschied der slowenischen Lyrikerin von einem einst weiten Land. Es war einmal auf dem Balkan ...

Maruša Krese wurde 1947 in Ljubljana geboren. Wechselnde Wohnsitze (u.a. in London und den USA). Lebt als freie Journalistin in Berlin. Verfasste zahlreiche Radio-Features über den Balkan. In deutscher Sprache erschienen u.a.: Gestern, Heute, Morgen (Suhrkamp Verlag, 1992) und Von der Bora verweht. Ljubljana-Beograd-Sarajevo. Ein Feature (Drava Verlag, 1998).




Maruša Krese, Selbst das Testament ging verloren. Gedichte
Originalausgabe
Slowenisch / Deutsch, übersetzt von Klaus Detlef Olof
Mit einem Nachwort von Ilma Rakusa
128 Seiten, gebunden, Fadenheftung, Lesebändchen
Limitierte, nummerierte und signierte Auflage von 500 Exemplaren
ISBN 3-902113-05-7     € 18,50 / sfr 31,80

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